Team der Gärtnerei in Unteregg mit Jürgen und Melanie Specht

 Voller Elan und Leidenschaft

Im Jahr 2010 öffnete „Die Gärtnerei“ im bayerischen Dorf Unteregg bei Mindelheim zum ersten Mal die Pforten. Kaum zu glauben, dass an der Stelle, wo heute auf 2 000 Quadratmeter Pflanzen produziert und verkauft werden, bis dahin gar nichts vorhanden war. Den Wunsch sich selbstständig zu machen hatte das junge Ehepaar Melanie und Jürgen Specht schon länger.

Da sie in Unteregg, direkt bei der heutigen Gärtnerei, wohnten und nicht weg wollten, entschlossen sie sich, die neue Existenz eben dort aufzubauen.  Somit starteten die Gärtnermeister in die eigene „blühende“ Zukunft.

Die Pflanzen – (fast) alle von hier

Zu Beginn betrug die gesamte Produktions- und Verkaufsfläche 1 200 Quadratmeter. Doch schon nach zwei Jahren war dies zu wenig und es kam ein Foliengewächshaus mit 450 Quadratmetern als Produktionsfläche dazu. Dieses Jahr folgte die zweite Erweiterung mit 400 Quadratmetern. Lücken gibt es im Produktionszeitplan keine, die Flächen werden das ganze Jahr durch genutzt. Insgesamt stammen circa 90 Prozent der verkauften Pflanzen aus der eigenen Produktion. Dazu zählen hauptsächlich die Saisonpflanzen, aber auch Gemüse, Stauden, Rosen und Sommerblumen für den Schnitt. Für das Herbstsortiment sind das zum Beispiel 20 000 Viola, 1 000 Heuchera, 2 500 Gräser, 1 000 Hebe sowie gemischtes Herbstzauber-Sortiment in kleineren Mengen während Callunen zugekauft werden. Es folgen Weihnachtssterne und die Frühjahrsware wie Viola, Bellis, Myosotis, Primeln, Ranunkel und Frühlingsflirt. Sogar Zwiebelblumen wie Narzissen oder Muscari werden selbst zu verkaufsfertigen Pflanzen gezogen. Für die Beet- und Balkonsaison läuft die Produktion natürlich auf Hochtouren, damit 10 000 Pelargonien sowie weitere 20 000 Pflanzen als gemischtes Balkonsortiment im 12er-Topf und weitere 20 000 Pflanzen im 9er-Topf heranwachsen. Während das Unternehmer-Ehepaar im ersten Jahr „ins Blaue hinein“ produziert hat, wissen sie inzwischen genauer, was ihre Kunden wünschen. Prinzipiell sind diese sehr bodenständig. Dementsprechend ist das Sortiment auch klassisch und auf die gängigen Arten abgestimmt. Die Leute, die hierher kommen suchen nicht das Ungewöhnliche. „Bei uns in der Gegend wird noch viel selbst gemacht und angebaut, der Garten ist auch ein wichtiger Bestandteil, um sich selbst zu versorgen“, so die Spechts. Deshalb läuft der Verkauf von Gemüsejungpflanzen gut. Hier haben sich die Gärtnermeister für das hochwertige Sortiment „La selection du chef “ entschieden und produzieren rund 5 000 Pflanzen im Topf; hinzu kommen Setzlinge von Salat & Co.

Blumenläden in der Stadt

Zudem betreiben wir zwei Blumenläden. Einmal im Zentrum der Stadt Mindelheim in einer Seitenstraße der Fußgängerzone sowie einmal in Erkheim. Die Blumenläden haben ein Standardsortiment und je nach Jahrezeit gibt es besondere Angebote, Blumen, Topfpflanzen, Gestecke und passende Dekoartikel.
Schwerpunkte gibt es bezüglich der Leistungen keine, alles ist möglich von Hochzeit über Taufe bis zur Trauerfloristik. Täglich stehen Fertigsträuße in verschiedenen Größen bereit sowie andere Gestaltungsideen, zum Beispiel veredelte Topfpflanzen, Gestecke oder Kränze, denn die meisten Kunden suchen Geschenke. Schnittblumen sind teilweise aus eigenem Anbau.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Familie Specht

„Für den Kunden ist es heute gar nicht mehr normal, dass ein Gärtner selbst produziert. Für uns ist es aber das Wichtigste. Was hier verkauft wird, ist fast komplett hier produziert.“